#WasKannLiteratur

Seit 1. September fragen die Österreichischen Häuser der Literatur die interessierte Öffentlichkeit: #WasKannLiteratur

Eine erste Auswertung findet im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages am 23. Oktober statt. Besuchen Sie unsere Veranstaltungen in Linz, Bregenz, Innsbruck, Graz, Mattersburg, Salzburg, Wien oder Klagenfurt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Linz

23. Oktober, 19.30 Uhr

Adalbert-Stifter-Platz 1
4020 Linz

Ansprechperson: Regina Pintar, Julia Brunner

T: +43 (0)732 7720 11294
E: office@stifter-haus.at
www.stifter-haus.at

Die Aktivitäten des StifterHauses, das für Oberösterreich das Projekt „mitSprache“ betreut, sind vielfältig und reichen von Kooperationen mit Schulen, Kultur- und Erwachsenenbildungseinrichtungen bis hin zu einer Aktion im öffentlichen Raum von und mit dem Linzer Künstler David Wittinghofer.

Am Abend sind Interessierte, LiteratInnen und alle regionalen LiteraturveranstalterInnen eingeladen, sich bei der Open-Mic-Aktion zu Wort zu melden, was Literatur für sie kann und bedeutet. Moderiert von Sebastian Fasthuber und mit elektronischen Klängen der DJane Therese Terror.

Weiterführende Informationen

Kooperationspartner:


Das Franz-Michael-Felder-Archiv Bregenz hat für den 23. Oktober den jungen österreichischen Autor Philipp Weiss eingeladen, dessen 1.000seitiges Debüt mit dem Titel Am Weltrand sitzen die Menschen und lachen eindringlich zeigt, was Literatur kann.

Weiterführende Informationen

Franz-Michael-Felder-Archiv Bregenz

Vorarlberger Landesbibliothek, Kuppelsaal

23. Oktober, 20.00 Uhr

Fluher Straße 4
6900 Bregenz

Ansprechperson: Ingrid Fürhapter

T: +43 (0)5574 511 440 50
E: Ingrid.Fuerhapter@vorarlberg.at
vlb.vorarlberg.at/was-haben-wir/felder-archiv.html


Literaturhaus am Inn / Innsbruck – Literaturhaus – downstairs

23. Oktober, 19.00 Uhr

Josef-Hirn-Straße 5
6020 Innsbruck

Ansprechperson: Kristin Jenny

T: +43 (0)512 507 45014
E: literaturhaus@uibk.ac.at
www.literaturhaus-am-inn.at

Literatur kann Menschen zusammen bringen, Literatur kann bewegen, Literatur kann müde machen…Was kann Literatur für Sie persönlich?

Am Aktionstag findet im Literaturhaus – downstairs die Impro-Lesebühne mit Stefan Abermann, Martin Fritz, Peter Giacomuzzi, C.H. Huber, Käthl und Ramona Pohn statt.

Inspiriert von Beiträgen zur Aktion #WasKannLiteratur werden sechs LiteratInnen live Texte produzieren und vortragen. Außerdem präsentieren sie Amüsantes und Extraordinäres aus ihren Text-Mappen und Büchern. Seien Sie dabei und feiern Sie einen Abend lang die Möglichkeiten der Literatur!

Weiterführende Informationen

Kooperationspartner:


Jean-Paul Sartre formulierte in einem Gespräch über engagierte Literatur: „Es geht der Literatur nicht darum aufzuklären, sondern dem Leser eine Art totalen Sinn seiner selbst zu geben. Den Eindruck, daß er einen Augenblick der Freiheit erlebt hat, indem er sich selber entging und mehr oder weniger klar seine gesellschaftlichen Bedingtheiten verstand. Wenn der Leser diesen Augenblick der Freiheit erlebt hat, ..., dann wird er das nicht mehr vergessen. Das kann die Literatur.“

50 Jahre später fragen die Österreichischen Häuser der Literatur erneut: Was kann Literatur? Fällt uns auf diese Frage noch immer die Setzung von Freiheit als erste Antwort ein? Oder denken wir an die die Durchdringung des Betriebes durch Kommerz? Wo steht die schreibende Kunst zwischen Unterhaltung, Tradition und Anspruch? Wo steht Literatur zwischen Ästhetik, Politik und Show?

Gemeinsam mit herausragenden AutorInnen und prominenten VertreterInnen des Literaturbetriebes zeigen die Kuratoren Klaus Kastberger und Daniela Strigl, was Literatur kann.

17.00 – 18.15 – Herzstücke (1)

Melinda Nadj Abonji liest aus Tauben fliegen auf, Einleitung und Gespräch: Katja Gasser.

18.30 – 19.45 – Herzstücke (2)

Heinrich Steinfest liest aus Die Büglerin, Einleitung und Gespräch: Denis Scheck.

20.00 – 21.30 – Literatur und Medien: Gesprächsrunde

Was machen die Medien aus der Literatur? Und die Literatur in den Medien? Welche Texte gewinnen den Bachmannpreis? Was bleibt von der Kritik? Sind Literaturnobelpreisträger Idioten? Stirbt, wer nicht performt? Wie findet gute Literatur ihr Publikum? Rettet ein sympathischer Autor einen schlechten Text?

Moderation: Daniela Strigl. Mit: Katja Gasser, Michael Schmitt, Robert Weichinger und Fiston Mwanza Mujila (mit Gedichtvortrag).

Das detaillierte Programm des insgesamt dreitägigen Symposiums finden Sie im Programm-Folder.


Literaturhaus Graz

23. Oktober, 17.00 Uhr

Elisabethstrasse 30
8010 Graz

Ansprechperson: Klaus Kastberger (Leitung)

T: +43 (0)316 380 – 8360
E: klaus.kastberger@uni-graz.at
www.literaturhaus-graz.at


Im Literaturhaus Mattersburg wird die Fragestellung „Was kann Literatur?“ mit Agnes Maier (Slammeisterin), Christa Perschy (Pädagogin), Claudia Priber (Bgld. Landesregierung) und Peter Wagner (Autor) öffentlich diskutiert.

Anregungen, Gedanken und Reflexionen, die die interessierte Öffentlichkeit vorab im Internet oder per Post eingesandt hat, fließen in die Diskussion ein. Das Publikum im Saal kann sich natürlich an dem Abend ebenfalls in die Diskussion einbringen.

Weiterführende Informationen


Literaturhaus Mattersburg

23. Oktober, 19.00 Uhr

Brunnenplatz 4, Rathaus, 1. Stock
7210 Mattersburg

Ansprechpersonen: Barbara Mayer

T: +43 (0)699 119 70 667
E: office@literaturhausmattersburg.at
www.literaturhausmattersburg.at


Das Junge Literaturhaus Salzburg nimmt den Aktionstag zum Anlass, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule zu einer Fortbildungsveranstaltung einzuladen, die ihren Blick auf die Frage richtet, was das Literaturhaus Salzburg (mit seinen Partnern) zum Literaturunterricht beitragen kann. Neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur Lage und den Möglichkeiten der Literaturvermittlung wird es einen zweistündigen Gastauftritt des Erfolgsautors Alois Prinz geben, der über seine jahrzehntelange Erfahrung in Veranstaltungen mit Oberstufen-SchülerInnen erzählt und den LehrerInnen geeignete Formen zeigt, um Jugendlichen Gestalt und Inhalte von Literatur nahezubringen.

Detaillierte Programm inklusive aller ReferentInnen und DiskussionsteilnehmerInnen

Am Abend lädt das Literaturhaus Salzburg zu einer Veranstaltung, bei der vier österreichische AutorInnen ihre heuer erschienenen Debütromane vorstellen und über die Frage „Was kann Literatur?“ diskutieren.

Ilinca Florian liest aus Als wir das Lügen lernten, Anna Herzig aus Sommernachtsreigen, Barbara Rieger aus Bis ans Ende, Marie und Bruno Schernhammer aus Und alle winkten. Im Schatten der Autobahn.

Moderation: Alexandra Kriechhammer, Karin Buttenhauser, Ines Schütz und Karl Müller.

Weiterführende Informationen

Literaturhaus Salzburg

23. Oktober, 9.00 Uhr
Das Junge Literaturhaus

23. Oktober, 19.30 Uhr
Literaturhaus Salzburg

Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz
5020 Salzburg

Ansprechperson: Tomas Friedmann, Peter Fuschelberger

T: +43 (0) 662 422 411
E: info@literaturhaus-salzburg.at
www.literaturhaus-salzburg.at


Was kann Literatur?

Grundsatzrede: Marlene Streeruwitz

Impulsreferate, Zitate, offenes Podiumsgespräch zum Thema – u.a. mit Radka Denemarková, Gustav Ernst, Michael Hammerschmid, Florian Huber, Sama Maani, Evelyn Steinthaler, Theresa Übelhör und dem Publikum, unter Einbeziehung verschiedener Antworten auf die Frage „Was kann Literatur“.

Literaturhaus Wien

23. Oktober, 18.00 Uhr

Zieglergasse 26A
1070 Wien

Eine Kooperation von Alte Schmiede, Literaturhaus Wien und Österreichische Gesellschaft für Literatur im Rahmen des mitSprache-Netzwerks.

Ansprechpersonen: Robert Huez, Manfred Müller, Daniel Terkl

T: +43 (0)1 526 20 44 0
E: info@literaturhaus.at
www.literaturhaus.at


Robert-Musil-Institut/Musilhaus – Klagenfurt

23. Oktober, 19.30 Uhr

Bahnhofstraße 50, 1. Stock
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Ansprechperson: Edith Bernhofer

T: +43 (0)463 2700 2914
E: edith.bernhofer@aau.at
www.aau.at/musil

Gelesen und geschrieben wird angesichts aktueller technologischer Möglichkeiten immer mehr, aber auch Rezeption, Wirkung und Verbreitung von literarischen Texten haben sich grundlegend verändert.

In einem vom Musil-Institut initiierten und begleiteten Schreibprojekt setzen sich SchülerInnen derzeit mit Zeitgeschichte, der eigenen Familiengeschichte und biographischem Schreiben auseinander. Die eigene Herkunft ist für viele Schreibende eines der zentralen Motive, oftmals ausschlaggebend für die Entscheidung, literarische Texte zu verfassen. Aufarbeitung, Geschichtsschreibung, Biographien vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Entwicklung werden dadurch möglich, um nur einige Aspekte zu nennen und zu zeigen, was Literatur kann.

Anna Baar und Omar Khir Alanam werden aus ihren Texten lesen, danach Podiumsgespräch mit Anna Baar, Omar Khir Alanam und TeilnehmerInnen des Schreibprojekts „Generationen – Geschichte – Gegenwart“. Moderation: Walter Fanta.

Weiterführende Informationen

Kooperationspartner: